ARI steht für Access Right Identity. Das ist eine Kennung für das DECT-Funknetz. Jede Basisstation strahlt dabei eine Kennung aus, die aus der Systemkennung plus ihrer Adresse im System entspricht. Mobilteile können so sehen, welche Netze (es können sich ja durchaus mehrere überlappen) zu sehen sind. Anhand der Funknetzkennung kann es sich dann am richtigen Netz anmelden, ohne die anderen zu stören.
PARK steht für Portable Access Right Key. Er ist mit der vom Funknetz ausgestrahlten ARI identisch, allerdings sind nur die führenden Bits relevant, damit ein Funknetz mehrere Basisstationen unterhalten kann und deren Nummer nicht in den PARK einfließt. Wieviele Bits gültig sind, wird mit der PLI (PARK Length Indication) angezeigt.
Bei der Registrierung (Einbuchung) des Mobilteils muss die Netzkennung im Mobilteil hinterlegt werden. Dort wird sie dann zum PARK. Um eine einfache und eindeutige Notation für den PARK zu erhalten, hat man sich in der Norm ETSI 300 444, Clause 14.3 auf eine gemeinsame Schreibweise geeinigt.
Diese sieht 2 dezimale Ziffern für die Länge des PARK in Bits vor, gefolgt von dem im Oktalsystem (je drei Bits ergeben eine Ziffer von 0-7) notierten PARK. Hat der PARK keine durch 3 teilbare Länge wird er hinten mit 0-Bits verlängert. Als letzte Ziffer folgt eine Prüfziffer, die aus den davor stehenden Ziffern (inklusive der Längenangabe) berechnet wird und dezimal, oder als Sonderfall, ein Sternchen ist.
Die Systemkennung ARI bei Kirk enthält nur die oktal notierte PARK ohne die Angabe der Länge oder Prüfziffer. Mit diesem Tool können Sie jetzt die Norm gerechte PARK berechnen: